Jugendleistungsmodell Stand vom 05-03-2005    

Leistungsmodell

des KHV in Zusammenarbeit mit den Vereinen des KHV für U 15 und U 17 männlich und U 15 weiblich
 

Ziele bei der männlichen Jugend:

Die U 15 und U 17 Auswahl des KHV stellt den Kern der U 21 Mannschaft des jeweiligen Bundesligisten  FC Ferlach (U 15) und SG Kärnten (U 17)
Steigerung der Qualität des Handballsportes in Kärnten
Verbreiterung der Basis für den Spitzensport
Anreiz für Jugendliche zur Leistungssteigerung in der Bundesliga
Anreiz für die Jugend-Auswahlen des KHV, national auf hohem Niveau Erfahrung zu sammeln
Der KHV unterstützt logistisch und personell, nach den vorhandenen Ressourcen die beiden Bundesligavereine.

Grundsätze des Modells:

Alle Vereine akzeptieren das Leistungs- Modell. KHV ist Träger des Leistungsmodells.
Die Trägervereine sind der FC Ferlach und die SG Kärnten sowie der SVVW.
Die KV-Auswahl Mannschaften U 15 und U 17 werden den beiden Trägervereinen als U 21 im Zuge der Bundesligameisterschaft tätig sein. Überwachung bzw. Begleitung durch den sportlichen Leiter des HLZ.
Rechtlicher Rahmen durch Spielgemeinschaften zwischen den betroffenen Vereinen.
Wunsch des KHV und aller Vereine ist, dass auch der SVVW beim Modell mitmacht und dieses unterstützt, damit es als (Gesamt) KHV-Leistungsmodell präsentiert werden kann! Das kam leider nicht zum Tragen, da der SVVW selbst in die Bundesliga aufsteigen will und seine vielen Kaderspieler des HLZ selbst benötigt.

    • Dem SVVW wird zugestanden, dass er keine Spieler für die U 21 Bundesliga-meisterschaftsspiele der beiden Trägervereine abstellen muss, aber kann.
    • Das Modell basiert auf Freiwilligkeit und wurde 2003 vorerst auf 1 Jahr befristet.
    • Der rechtliche Rahmen soll so gestaltet werden, dass zwischen den Vereinen der Spielgemeinschaft „alles“ auch insbesondere im Jugendbereich möglich ist. So z.B. kann ein Verein, der Kärntner Meister in einer Jugendklasse wird, aus dem Reservoir der gesamten Kader der Spielgemeinschaft Spieler/innen rekrutieren für österreichische Meisterschaftsspiele.
    • Dieses Modell hat sich beim HCK und beim SCF sehr gut bewährt und funktioniert schon das 3. Jahr. So sind 5 Spieler des UHC Villach beim SCF tätig. Dies in Form einer Spielgemeinschaft. Es ist uns gelungen diese Spieler (alles sehr gute Spieler) dem Handballsport zu erhalten. Was dann das Studium oder der Beruf der meisten Spieler bringt, bleibt abzuwarten.
    • Wichtig war, dass die Kärntner Meisterschaften werden wie bisher in allen Jahrgängen durchgeführt und dass die Jugendlichen zwar gefordert werden, aber eine Überbelastung nicht erfolgt!
    • Wichtig war auch, dass die KHV-Auswahlmannschaften U 15 und U 17 bleiben weiterhin bestehen.
    • Der KHV hat in Abstimmung mit den Trägervereinen einen A-Trainer für die Auswahlmannschaften engagiert. Dieser stimmt die Trainings- und Einsatzmöglichkeiten mit den Trägervereinen ab.
    • Die Spieler trainieren fallweise auch bei den Stammvereinen.
    • 1 x Training jede 2. Woche in der Auswahl des HLZ. Dies stellt kein Training im herkömmlichen Sinn dar, sondern ist ein Sichtungstraining für den KHV.
    • Die beiden Trägervereine haben sich auch verpflichtend entsprechende Jugendarbeit leisten.
    • Für die KHV Auswahlen stehen dann neben den Spieler des SVVW die Spieler der beiden Auswahlen zur Verfügung.
    • Auswahltrainings und Spiele durch die KHV Trainer
    • Verantwortlichkeit und Zuständigkeit der KHV Auswahl bleibt beim KHV

Das HLZ wurde 2004 auf die weibliche Jugend erweitert.

Ziele bei der weiblichen Jugend:

Die U 15 Auswahl des KHV stellt den Kern der möglichen Nachwuchsspielerinnen für den UHC-Villach bzw. SCF und den HB  Witasek Feldkirchen.
Steigerung der Qualität des Damenhandballsports in Kärnten
Eine Mannschaft in der B-Liga wird als sportliches Ziel abgesteckt.
Dazu wurde eine Spielgemeinschaft zwischen SCF, UHC-Villach und HB Feldkirchen gegründet. Österreichweit gehen die Vereine einen gemeinsamen Weg. Die Kader und Budgets der einzelnen Vereine sind dafür nicht ausreichen.
Einerseits findet eine Damenmeisterschaft in Kärnten statt, die Vereine gehen hier getrennte Wege.
Andererseits will 1 Mannschaft in die Bundesliga. Das wird 2005 mit dem Stamm des UHC-Villach versucht. Die Mannschaft wurde guteingestellt und viele junge Talente drängen sich hier für die   Kampfmannschaft auf.
Eine weiterer Jahrgang der weiblichen Jugend wird in den Vereinen derzeit ausgebildet.

Der sportliche Erfolg lässt sich bei der männlichen Jugend durchaus schon erkennen. Die Leistungsdichte der männlichen Bundesliga ist allerdings sehr hoch, sodass hier ein langer Weg und Geduld, sowie auch fleißiges Trainieren erforderlich ist.
Der KHV begleitet die Jugendlichen bis ins Maturaalter (nahezu alle Spieler sind Maturanten). Dann liegt es an den Vereinen, die sportliche Zukunft zu gestalten. Bei der weiblichen Jugend gehen wir einen konsequenten Weg, der in einigen Vereinen, wie der UHC Villach schon seit Jahren gilt, weiter und versuchen mit einer Auswahlmannschaft sportliche erfolgreich zu sein.
Die sportlichen Erfolge sind immer im Rahmen der Möglichkeiten zu sehen. Die Möglichkeiten sind auch immer im Rahmen der finanziellen Grenzen zu sehen.
In Kärnten werden die Vereine und Verbände von der öffentlichen Hand im Vergleich zu anderen Bundesländern mit sehr kleinen Förderungen unterstützt.
Daher versuchen wir, die Rahmenbedingungen bestmöglich zu nutzen.